Dassendaler Weg

Der Dassendaler Weg

Dassendaler Weg
Dassendaler Weg

Im Westen des Dürsberges (Endmoräne der Eiszeit) verläuft der Hohlweg Dassendal von Norden Sonsbecks (Altenheim Sonsbeck, früher erste befestigte Hofanlage im Bereich Sonsbecks, an der alten Römerstraße Xanten-Sonsbeck gelegen) in Richtung Ortschaft Labbeck. Als Hohlweg endet er im Bereich Dolsenkamp (Gehöft Bruckwilder).
Die Bildung des Hohlweges wird in der Frühzeit zurückgeführt auf abfließende Hangwässer, die hier in ständiger Erosion den Geländeeinschnitt vollzogen haben. Pfarrer Wilhelm Wüsten spricht in seiner „Chronik von Sonsbeck“ vom wahrscheinlichen Verlauf des Baches an der Sonne – Sonnenbaches, vorbeiführend an der ersten befestigten Hofanlage. Sonsbeck leitet seinen Namen hiervon ab. Am Ausgangspunkt des Weges befindet sich der historische Römerturm und die Wallfahrtskapelle St. Gerebernus (14. Jh.). Seit dem Mittelalter ist der Weg als Wegverbindung Sonsbeck-Labbeck genutzt (vergl. Tranchot-Karte v. 1807). Auf der Zeichnung von Jan de Beijer (Römerturm als Windmühle) ist der Weg auch im Bereich der befestigen Hofanlage noch als Hohlweg erkennbar. Heute beginnt der Hohlwegcharakter erst ab Einmündung Bögelscher Weg. (Text teilweise von der Gemeinde Sonsbeck.)